Arbeitskreis Zukunft Demen
ArbeitskreisZukunft Demen

Der NDR Berichtet über Kita und die Aussagen der Bürgermeisterin

Beitrag NDR zur Kita Demen im Rahmen einer Kita Berichterstattung
Im Beitrag berichtet der Journalist über die Vorstellungen des ASB zur Entwicklung der Kita in Demen und der Reaktion der Bürgermeisterin und des Landkreises zum Thema.
Kita NDR Demen.mp3
MP3-Audiodatei [4.5 MB]

„Das Projekt Kinderbetreuung in Demen (Ortsteil Dorf Demen /der Verfasser) ob nun als Kita oder anders ist nicht aufgegeben. Wir werden dran bleiben wenn es auch lange dauert“ so sinngemäß der Vortrag der Bürgermeisterin beim Neujahrsempfang.

 

Es macht schon fassungslos ob der unfassbaren Starrsinnigkeit und Beratungsresistenz mit Realitäten umzugehen. Es ist offensichtlich:- von ihr und der Wählergemeinschaft ist konstruktives Handeln auch im Sinne einer Stabilisierung der jetzigen Kita nicht zu erwarten.

Da hilft auch das Draufhauen auf Journalisten nicht, das die Unlust zur Entwicklung des Standorts dem ASB bzw. schlechter Berichterstattung zuschieben will.
Für wie doof haltet ihr eigentlich die Bevölkerung.

Wenn die Gemeinde eine Kita haben will ist der ASB und die jetzige Kita die einzig fassbare Option der Gemeinde.

"Gönnt doch unseren Kindern was"

Zitat Günther Möller

 

Unter diesem Motto könnte der Beschlussentwurf des Arbeitskreis Zukunft stehen. Nur fordert er eigentlich Selbstverständlichkeiten für die Sicherheit und Nutzung in der Kita. Also eher: „Kümmern wir uns um unsere Kinder“. (Worum es geht, siehe unsere Beschlussvorlage unten).

 

Alle Abgeordneten der Wählergruppe und die Bürgermeisterin Sprenger sahen das anders. Sie lehnten die von uns eingebrachte Beschlussvorlage ab. Die von Olaf Kirsch gegebene Begründung war solide und mit Elan vorgetragen. Für die Kita war die Geschäftsführerin des ASB, Betreuer und Eltern anwesend. Sie bekamen jedoch von Seiten der Bürgermeisterin nicht die Chance Antwort bzw. Informationen zur Sache zu geben. Olaf Kirsch diente für die Bürgermeisterin und die Wählergruppe als Prellbock für allen Frust, sich mit der Sache befassen zu müssen.

 

Eher albern wirkten Ermahnungen von Herrn Höftmann, die Kita nicht zum Thema im Wahlkampf zu machen und dass, nachdem die WG über 5 Jahre diesen Gaul in der Öffentlichkeit bis zum Erbrechen geritten ist. Die Kita braucht eine angemessene Unterstützung, so einfach ist das.

Die ungebrochene Sehnsucht nach der Kita im Dorf sprach aus jedem 3. Satz der Bürgermeisterin und die Beteuerungen der Wählergemeinschaft, dass man immer den Standort Kita unterstützte, hatten ein Hauch von Mielkes „Ich liebe Euch doch alle“ vor der Volkskammer…

 

Die Steilvorlage für eine Verschwörungstheorie entwickelte sich nach 30 min Debatte. Eine von der Bürgermeisterin so angekündigte Stellungnahme der Kämmerei wurde verlesen. Wesentlicher Inhalt: Man kann die Finanzen aus zeitlichen Gründen nicht in einen Nachtragshaushalt einstellen, da es bereits einen Haushaltsentwurf für 2019 gibt, was natürlich bis dahin kein Abgeordneter, zumindest der Opposition, wusste.

Laut Kommunalverfassung hat die Bürgermeisterin, richtiger Weise, eine Stellungnahme von der Kämmerei für diesen Beschluss abzufordern. Sie hat dann auch dafür zu sorgen, dass alle Abgeordneten die Unterlagen bekommen. Nach Auskunft des Amtes erhielt Frau Sprenger bereits 7 Tage vor der GV einen Text per Mail. Warum aber nicht auch die Abgeordneten der GV? Zumindest der Opposition war die „Stellungnahme“ der Kämmerei bis zur Verlesung nicht bekannt.

 

Folglich forderte der Abgeordnete Kirsch zumindest die Nachreichung der nur verlesenen Stellungnahme der Kämmerei vom Amt. Den Abgeordneten steht ein uneingeschränktes kommunalverfassungsrechtlich verbrieftes Informationsrecht für alle im Amt vorhandenen Unterlagen zu.

Merkwürdig ist, dass die Amtsleiterin als Juristin, dem Abgeordneten Kirsch die Herausgabe dieser Stellungnahme seit Wochen verweigert. Ein Vorgang, der eigentlich völlig unproblematisch sein sollte. Das provoziert berechtigte Fragen. Möglicherweise hat Frau Sprenger die Stellungnahme nicht vollständig oder ergänzt verlesen? Möglicherweise gibt es nur eine von der Kämmerei geforderte Zuarbeit, die unseren Beschluss verhindern sollte? Darauf deutet hin, dass vom Einreicher Kontenzuordnungen gefordert wurden. Kein Hinweis auf den nächsten Haushalt oder Beurteilungen der Haushaltslage. Ein Indiz dafür ist auch, dass Frau Isbarn mitteilt, dass dem Amt nicht bekannt war, dass Frau Sprenger diese Stellungnahme in der GV öffentlich vorliest. Eine Stellungnahme der Kämmerei zu einer Beschlussvorlag im öffentlichen Teil, nicht öffentlich? Schon mysteriös. Wir bleiben aber dran…

 

Die Weltmeister der „Grundsatzbeschlüsse“ die regelmäßig den Verbrauch hoher 6- stelliger Summen vorbereiten sollen, können sich nicht durchringen, 60.000€ für die Sicherheit und Erhalt der Kita, egal ob nun im neuen oder alten Haushalt einzusetzen. Eher erbärmlich….

Das Wichtigste, eine gute stabile Kita, bleibt bei diesem Zirkus auf der Strecke.

 

Am 23.11.18 fand sich der Kita-Beirat und Vertreter des Amtes und der Gemeinde in der Kita zusammen. Der ASB hatte ein Konzept für circa 30 Kinder im ersten Schritt. Ein eilig von der Bürgermeisterin vorbereiteter Vorschlag, zusätzliche Kita-Räume doch im vorderen unteren Gebäudeteil zu schaffen, wurde wegen dem räumlichen Abstand zur vorhandenen Kita und aus Kostengründen sehr schnell von fast allen Anwesenden als nicht akzeptabel empfunden.

 

Das ASB- Konzept bewegt sich von den Kosten her in ähnlicher Größenordnung wie unser Vorschlag. Wir stehen, wie auch in der Vergangenheit, zum jetzigen Standort der Kita. Für den Haushalt 2019 werden wir die Einstellung der Mittel für die Umsetzung des Konzepts des ASB einfordern. Wir werden sehen ob die Wählergruppe der Bürgermeisterin “ihren Prestigeprojekten“ den Vorrang gibt.

Info zum Thema Text der

Beschlussvorlage:

Zum Erhalt und Erweiterung der Kita in der Gemeinde Demen auf bis zu 42 Plätze. Erreicht werden soll dies durch  Investitionen in die Elektroanlage, den Brandschutz und die Sanitäranlagen im Standort Ziolkowskiring

Eingebracht durch den Arbeitskreis Zukunft Demen

16.10.2018 für Tagesordnung GV 06.11.2018

 

Begründung:

Die in den letzten Jahren erfolgte Unterfinanzierung in das Gebäude der Kita Demen, Ziolkowskiring 48 „Kita am Wäldchen“ hat zu eine Verringerung der Zulassungszahlen geführt. Die jetzigen zugelassenen 22 Plätze, können durch relativ überschaubare Investitionen von 60.000 € nachhaltig auf 42 Plätze fast verdoppelt werden.

Dies kann durch das fachliche Urteil des ASB, zum schrittweisen Ausbau der Kita, und erste vorläufige Angebote belegt werden.

Das Jugendamt ist beurteilt aus fachlicher Sicht die derzeitige Raumaufteilung  nicht als optimal.

Das aktuell vorliegende Pädagogische Konzept des ASB für diesen Standort mit dem Titel „NUR eine Kita“ (Naturnah, Unmittelbar, Regional) erfordert sinniger Weise eine teilweise wieder Inbetriebnahme der vorhandener Kita Einrichtung. Das Jugendamt steht dem pädagogischen Konzept positiv gegenüber.

 

Ein 880TEU Projekt mit Tagesmüttern, woher sie auch immer kommen sollten, als „Notlösung“ in Konkurrenz zu der vorhandenen funktionierenden Kita ist weder aus fachlichen, ökonomischen und Gründen der Stabilität eine Option. Auch wird die Betreuung der 4-6 Jährigen eher in einer Kita aus pädagogischer Sicht empfohlen. Unser Vorschlag ist keine „Notlösung“ sondern eine Lösung mit Perspektiven. Nachdem der Wunsch der Wählergemeinschaft nach der Kita im Dorf Demen mit 25 Plätzen zumindest verbal zu den Akten gelegt ist, verbleibt im Ziolkowskiring aktuell der einzige ernstzunehmende, funktionierende zuverlässig ausbaufähige Standort für eine Kita in der Gemeinde Demen. Wir gehen davon aus das eine Kita generell gewollt ist.

 

Der Arbeitskreis Zukunft Demen will jedenfalls in der Gemeinde eine Kita, auch gern mit Kindern aus der weiteren Region und den Mitarbeitern der ortsansässigen Firmen.

Um den ASB langfristig am Betrieb unserer Kita zu Interessieren und als kompetenten Partner zu binden ist hier die Unterstützung der Gemeinde notwendig. Hierfür sollte die Gemeindevertretung heute ein eindeutiges Signal setzen. Rentabilität in einer Kita kann übrigens ab einer Belegung von um 35 Kindern hergestellt werden.

 

Es nicht nur für den Betreiber wichtig Zukunftsperspektiven zu haben, sondern auch für die Eltern ist Planungssicherheit ein Argument ihre Kinder in eine Einrichtung nach Demen zu bringen. Eine auch solche bezeichnete „Notlösung“ hilft da nicht

 

Beschluss

Die Gemeindevertretung Demen beschließt für die Sanierung der Elektroanlagen, der Brandschutzauflagen und der Sanitäranlagen in den Nachtragshaushalt 60.000€ einzustellen.

Die Ausschreibungen werden umgehend, in Zusammenarbeit mit dem ASB und dem Amt Crivitz eingeleitet. Die Möglichkeiten für eine kurzfristige Förderung sind auszuloten.

 

Finanzielle Auswirkungen

Erhöhung der Haushaltspositon Gebäude und Ausrüstung.

 

Kita übel mitgespielt -Aktionismus, statt Seriosität"

Mit der Regierungs-übernahme durch die Wählergruppe Demen, seit nunmehr 4 Jahren, ist der Kitaneubau ein Dauerthema.

 

Unser grundsätzlicher Standpunkt, dass die Neubauidee und das Schlechtreden der Kita Unfug sind, wurde (hier) schon lange analysiert und geäußert.

 

Personalentwicklung spielte für die WG bei der Kita nie eine Rolle. So war die  Kommune  2016 nicht mehr in der Lage die Kita personell weiter zu führen. Sie stand de facto das erste mal kurz vor der Schließung. Der rettende Anker war der ASB, dem im Eilverfahren die Kita mit vielen Versprechungen aufgedrängt wurde.

 

Unterstützung für den ASB und den Standort Ziolkowskiring, Fehlanzeige - im Gegenteil: Es wurde ein berechnendes falsches Spiel mit Eltern und dem Umfeld getrieben. Die Kita wurde mit sich überbietenden Schreckensszenarien und hektischem politischen Aktionismus abgewertet.

Es wurden, trotz eindeutiger Absage vom Kreis und ohne Förderzusagen für einen Neubau, hohe 5 stellige Planungskosten für einen Neubau eingesetzt. Mit Jammerbesuchen bei der Ministerpräsidentin, mit Eingaben an den Petitionsausschuss des Landes und der Landesplanung sollte der Eindruck der Machbarkeit für einen Neubau signalisiert werden.

Ein Blick auf die tatsächlichen Belegungszahlen, die Entwicklungsplanung des Kreises und dessen Zusage den vorhanden Standort finanziell zu unterstützen, haben bereits im Januar 2016 selbst Herrn Günther Möller dazu gebracht, die Kita Idee im Dorf für erledigt zu erklären.

 

Offensichtlich haben das seine damaligen Mitstreiter nicht akzeptieren können.

 

Der vorhandene Standort im Ziolkowskiring, mit seinen durchhaus vorzeigbaren, nachhaltigen Stärken, wurde weiter bekämpft. Die WG hat weiter sinnlos Kraft und Geld in die Abwertung der Kita und die Planungen für den Bau im Dorf gesteckt.

Die Kita hat heute eine Auslastung unter 50% von den geplanten Belegzahlen (33 Plätze). Die letzte kreisliche Erhebung vom April 2015  stellte 76% fest und sieht damals schon keine Chance für eine sichere Perspektive. Ende Mai 2018 wird der Kreistag die Fortschreibung der Kitaplanung beschließen... mit den jetzt aktuellen Zahlen und Perspektiven für Demen wohl eher wenig erfreulich.

Ob Demen da überhaupt noch als Perspektivstandort vorkommt ist fraglich.

Frau Sprenger hielt es nicht mal für nötig über eine vom Kreis geforderte Stellungnahme zum Entwicklungsplan des Kreises, Termin 30.04., in der Gemeindevertretung zu informieren, geschweige denn abstimmen zu lassen. Die Gemeindevertretung soll, oft unnötiger Weise, zu geregelten Dingen wie einem Regenvordach Stellungnahme abgeben. Die Kitaplanung des Kreises dagegen empfindet Frau Sprenger offensichtlich für so unwichtig, dass Frau Sprenger die Gemeindevertretung für entbehrlich hält. Gehts noch ....

 

Der von Frau Sprenger immer wieder ins Feld geführte "in der Sache Kitabau im Dorf positiv votierende" Petitionsausschuss hat sich abschließend beraten. Er hat ohne ein Votum den Vorgang beendet. Kurz die Begründung, das ist Verantwortung auf kommunalpolitischer Ebene ("des Kreises" der Verfasser). Bei den bekannten Umständen genau so zu erwarten.

Die Information gab uns bei einem Besuch in Demen die darin involvierte Landratskandidatin und Landtagsabgeordnete der Linken, Jaqueline Bernhardt. 

 

Es ist der Initiative der Geschäftsführerin des ASB zu verdanken, dass für eine gemeindliche Kita  noch gehandelt wird. Sie hatte zum 27.04. die Bürgermeisterin und im Anschluss die Eltern zum Gespräch gebeten, um ihr ökonomisches Sanierungskonzept und die damit verbunden Forderungen an die Gemeinde besprechen zu können.

Unser Abgeordneter Olaf Kirsch war auf Wunsch der GF des ASB mit anwesend. Frau Sprenger hielt es, wie üblich, nicht für nötig alle Abgeodnete über den Termin zu informieren.

 

Frau Ruder, GF des ASB, forderte im Wesentlichen von der Gemeinde die stärkere Einbeziehung in die Arbeit der Gemeinde, die Instandsetzung der Sanitärbereiche und Brandschutzanlagen. Der Elternbeitrag wird sich bei Kürzung der Betreuungszeiten erhöhen.

 

Sie forderte dies auch vermutlich vor dem Hintergrund der hohen Verluste in der Kita und der mehrfachen Äußerungen von Frau Sprenger, dass sie in den alten Standort keinen Cent mehr stecken werde. Damit konfrontiert stritt Frau Sprenger dies vehement ab, von den anwesenden WG Mitgliedern wurde vorbehaltlose Unterstützung bekundet. Wer bei den GV Sitzungen war staunt schon....

Nach den bisherigen politischen Totalversagen in Sachen Kita doch  ordentlich scheinheilig.

Die Mitarbeiter des ASB bekundeten auch, dass sie im bisherigen Standort bei entsprechender Unterstützung durchaus gute Bedingungen für eine Entwicklung haben.

Wir werden den ASB in seinem Tun unterstützen. Wenn er aufgibt dann ist Ende im Gelände mit Kita in Demen.

 

 

 

Wir sind der ehrlichen Überzeugung, dass Frau Sprenger und die Wälergruppe mit ihren selbstverliebten Einstellungen für die Aufgabe der politischen Führung untauglich sind.

Wie steht der AK zum Bau der Kita, neu Generationenhaus im Dorf?

Der Filmausschnitt vom 14.05.2014, also vor den Kommunalwahlen, zeigt die Position des AK Zukunft Demen zu diesem Projekt.

Argumente die unsere ablehnende Position verändern können hat die WG nicht hervorgebracht. Allein das Zauberwort „Fördermittel“ reicht für die Begründung von Geldverschwendung nicht aus. Die angeblich benötigten 1,2 Mio €, die für die komplette Instandsetzung des Kita Gebäudes behauptet werden, sind erst mal eine wahllos in die Welt gesetzte Zahl. Eine Firma oder Person, die diese Höhe geschätzt hat, konnte oder wollte die Bürgermeisterin nicht benennen. 18 mal weiter geklickt wird statistisch daraus nach der heutigen Mode eine Wahrheit ….eben jenes „postfaktische“

 

Komplettinstandsetzungen von Plattenbauten kosten nach Recherche im Internet pro qm zwischen 200 bis 400 €. Link1 Link 2 -

Der Bau ist 32 Jahre alt, einfache Geometrie, hat Wärmedämmung und Fenster Ende der 90iger neu, Gasheizung ist dann etwa 2005 dazu gekommen. Also wären wohl eher 200€ statt 400€ als Ansatz gerechtfertigt, abgesehen davon, ob eine Generalinstandsetzung an dem 32 Jahre alten Bau gerechtfertigt ist oder nicht. Man denke nur an sein eigenes Häuschen. Für das gesamte Gebäude sind etwa 1200 qm zu veranschlagen. Der Rest ist Mathematik. 1200x200= 240000€. Das ist weniger als der von der Bürgermeisterin angegebene Eigenanteil der Gemeinde für den Bau im Dorf.

 

Fehlende Mütter ist auch der Grund weshalb der Landkreis einen Neubau der Kita im Kita Entwicklungsplan ablehnt. Für den, der das nicht nachvollziehen kann, hier einige Zahlen für Demen gesamt. 

 

 Bevölkerungsentwicklung Gesamt männlich weiblich
2010 1016 546 470
2011 969 523 446
2012 921 483 438
2013 874 455 419
2014 858 466 412
2015 816 424 392
-19,685% -200 -122 -78

 

 

Aktuell wohnen unter 100 Frauen im gebärfähigen Alter von 15-45 in Demen.

Diese haben etwa 25 Kinder, die im Kitaalter sind und jedoch nur zu einem Bruchteil die Kita besuchen. 

Auf die nächsten 15 Jahre fortgeschrieben wird es dann nur noch etwa 13 Kinder im Kitaalter geben.

maximal 5 Jahre in Kita
24,8 wenn alle in Demen bleiben.
  Beim bisherigen Fortzugstrend
19,8 nach 5 Jahre.
15,9 nach 10 Jahren.
12,7 nach 15 Jahren

 

 

Eine Neubaupersprektive ist dies gewiss nicht. Ein Konzept, wie man dem Bevölkerungsschwund entgegen wirkt, gibt es nicht.

 

Im Gegenteil! Unternehmen die Arbeitsplätze vor Ort schaffen können, wirft man die dicksten Balken zwischen die Beine die man finden kann. Familien ziehen in erster Linie der Arbeit nach und nicht einem Kitaneubau. Kitaplätze mit einem starken Träger gibt es auch ohne Neubau.

 

Mit der aktuell gepuschten Debatte wird die Kita in Demen schlecht geredet. Ein wenig viel Drama, „Die Gemeinde ringt um Millionen“, “Die Kita muss schließen“ und „Mütter kämpfen für die neue Kita“. Dabei macht die Gemeinde einfach nicht die notwendigen Instandsetzungen, die sie laut Vereinbarung gegenüber dem Träger zu erbringen hat. Der geforderte Austausch der Elektrik für die zusätzlich benötigten Gruppenräume liegt ein Angebot von ca. 12 000 € vor. Legen wir für die Sanitärinstandsetzung noch mal 18 000 € drauf, dann haben wir für einen Bruchteil der Planungskosten die für den Standort Kita Dorf ohne Finanzierungsabsicherung schon verballert wurden (über 40000€) eine erweiterte akzeptable Kita im Dorf.

 

Das Geld für die Instandhaltung hat die Gemeinde in der Vergangenheit über Umlagen schon erhalten. Ein Träger der für die vorhandene Kita seine Zulassung hat, kann auf die Idee kommen „Wenn ihr jetzt nichts tut haben wir auch keinen Bock mehr“ Wenn Mütter „kämpfen“, dann sollten sie in der Gemeindeversammlung mit Ihrer Kita kämpfen. Ihr Kind wird jetzt betreut und nicht in irgendeiner Traumzeit .

 

Eine leer stehendes Gebäude ohne Planungshintergrund die eine Nutzung ermöglicht und mit einem angeblichen Sanierungsaufwand von 1,2 Mio ist nicht nur unverkäuflich, es ist unverschenkbar. Man müsste noch ein paar 100 000 € dazulegen.

Also bleibt logischer weise nur der Abriss. Auch so um die 100 bis 120 TEU Kosten.

Also Gemeindevertretung, macht eure Arbeit und kümmert Euch um die Kita mit Stromleitung und Toilette. Baut nicht Pyramiden wie die ägyptischen Herrscher, die stehen irgendwann leer rum.

Der ASB Schwerin soll Kitaträger werden! 

Die Gemeinde Demen ist in der Klemme, da Erzieher in Demen fehlen und der ASB sie in Dabel übrig hat. Da kann etwas gehen. Generell ist gegen die Übergabe an einen Träger nichts zu sagen. Fachpersonal ist wohl der Schatz, den solche Träger mitbringen können, dass es billiger wird, würde der Erfahrung hunderter Kommunen widersprechen. Aber was soll's, der erste Fakt ist ja auch schon ein möglicher Gewinn.

Und noch eine Besonderheit: Die GV war sich im wesentlichen einig. Unser Abgeordneter Herr Einbeck wurde von der GV beauftragt,  sich im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit um einen Kontakt zu einer mit Trägerwechseln erfahrenen Amtsleiterin zu bemühen. Sie steht für die Bürgermeisterin und Vertretern des Sozialausschusses für ein Gespräch über finanzielle und qualitative Auswirkungen zur Verfügung. Frau Sprenger hat das aber wohl anders verstanden und ist wieder mal allein nach vorn geprescht und benötigt den Termin nicht. Den Termin in Sternberg werden nun allein die Vertreter der Opposition wahrnehmen. Schade eigentlich, wäre mal die Chance gewesen etwas zusammen durchzuziehen.

Ansonsten sehen wir den weiteren Verhandlungen entgegen und am Ende wird dann entgültig entschieden. 

 

 

Nächster Termin

Hier finden Sie uns

Franziska  Schmidt
Crivitzer Chausee 54 
19089 Demen 

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

 0176 77 46 0678

 oder nutzen Sie unser Kontaktformular.