Frau Sprenger in SVZ: “ Wir haben Rücklagen von 1,1 Milionen….“ So so….???

Und Kita weg und "multiples Haus" her!

Entweder ist die Verwaltung völlig im Irrtum oder Frau Sprenger.

Der Haushalt, von der Verwaltung bis Februar erarbeitet und von der GV beschlossen, veröffentlicht im März, sieht nicht unbedingt nach hohen Reserven aus. 

Eigentlich ist egal was in einem offensichtlich fehlerhaft recherchiertem Zeitungsartikel steht oder in einer Mail von Frau Sprenger, die mit einem Sammelsorium von Zahlen,  eine 1,1 Mio Reserve belegen soll.

Skepsis ist das Minimum was der gesunde Menschenverstand dem entgegen bringen muß.

 

Nach ausführlichem Gespräch mit dem Kämmerer des Amtes und dem für den Haushalt Demen verantwortlichen Mitarbeiter, nach Analyse der Haushalte der vergangenen Jahre, bleibt das Ergebnis „die Reserven gehen demnächst gegen Null“.

Das ist kein Meinungsstreit, das ist der Moment, in dem wirtschaftliches vorausschauendes Denken ansetzt.

Laut Amt sind die aktuell als Reserven zu bezeichnende Größenordnungen etwa 200-250 T€. Von weitern Investitonen wird wegen der Zukunftsrisiken deutlich abgeraten. Das unter dem Aspekt sinkender Einwohner Zahlen, möglicherweise weiter sinkender Realsteuern(Gewerbe-, Grund- und Hundesteuern) und einer überdimensionierten Infrastruktur (Flurordnung). Die Kämmerei stellte auch fest das man in den letzten Jahren "Glück" gehabt hätte und insbesondere 2016 gerade die bekämpften und verhassten Unternehmen eine ausserordentlichen Beitrag zum Haushalt Demens geleistet haben. 

 

Frau Sprenger wird sich mit Sicherheit nicht unserer von Seriosität geprägten Sicht anschließen. Ist für das Image bei ihren Anhängern auch schädlich, meint sie, möglicherweise.

 

Jedem, der die Satzungszahlen des Haushalts für 2018 gelesen hat wird klar sein, dass eine Reserve in der angegebenen Größe für die Zukunft nicht existieren kann. Nur Geld für Luxusprojekte ausgeben wollen und Realsteuern für entbehrlich halten, damit wachsen keine Reserven. 

Das weiß jeder mit ein wenig gutem Willen.

 

Die letzten GV war eine Orgie für's Geldausgeben. Dabei schießt das "Multiple Haus" den Vogel ab. 833.000€ für die Pyramide der Bürgermeisterin und ihrer Wählergruppe.

Der von uns aus Gründen fehlender Nachhaltigkeit abgelehnte Plan einer Kita im Dorf ist geplatzt.

So ist es nun auch von der WG, in ihrer Beschlussvorlage für's "Multiple Haus" nun endlich, wenn auch erzwungen, festgestellt. Die verlorenen Planungsmittel bewegen sich schon bei mittleren 5-stelligen €-Summen. Nun will man weitere Planungsgelder einsetzen um ein "multiples Haus"  für 833.000 € zu bauen.

 

Unser Standpunkt:

Egal ob mit oder ohne Fördermittel, wir brauchen so ein Haus nicht.

Neben den Bau- und Planungskosten muß eine Infrastruktur in der Zukunft auch erhalten und genutzt werden. Das wird Demen einfach überfordern. Bei diesem Projekt gibt es aktuell und die nächsten Jahre keinen Bedarf. Interessenten gibt es nicht, es soll also auf "Verdacht" gebaut werden. Sieht irgendwie nach "Immobilien Boom Ost" aus, bei dem Milliarden verbrannt wurden.

 

Zur gewünschten Nutzung "Tagesmutter" die Bemerkung: Wir haben eine Kita, deren Expansion bei entsprechendem Zulauf nichts im Wege steht. Mit dem Kommentar der Bürgermeisterin, dass es diese Kita vielleicht in 2-3 Jahren nicht mehr gibt, bleibt die im April 2018 zugesicherte Unterstützung des ASB durch Frau Sprenger wohl eher ein Lippenbekenntnis, als ein Statement zum Erhalt einer Kita in der Gemeinde.

 

Weiter anvisierte mögliche Nutzung: "Arztpraxis". Abgesehen davon, dass Frau Schwarz auf Nachfrage erfreulicher Weise nicht das nahe Ende der Tätigkeit ihres Mannes bestätigte, darf angezweifelt werden, dass die Gemeinde die  für eine Arztpraxis notwendigen Anforderungen und Struktur bereitstellen kann und sollte. Eine Gemeinde hat davon einfach keine Ahnung. Selbst wenn sie das tut, hat man noch lange keinen Arzt der eine solche Praxis betreibt. Zu den Realitäten gehört, dass den Absolventen eines Medizinstudiums  sich heute sicher attraktivere Positionen bieten, als in einem Dorf mit rückläufiger Bevölkerungszahl eine Praxis zu betreiben.

 

Als drittes Beispiel, da wären die "Vereinsräume". ... wir haben in Demen dafür:

die alte Feuerwehr,
das neue Feuerwehrgebäude,
einen Raum im Dorfladen,
den Winkelkrug,
den Gemeinderaum der Kirchgemeinde, das Freizeithaus Demen, 

ein EVITA- Forum mit zig Räumen

und eine Kita mit Partykeller und etlichen leerstehenden Räumen.

Ah ich vergaß, den kürzlich fertiggestellten multipel nutzbaren Seniorenraum in der alten Schule. 

Sicher habe ich noch ein paar vergessen.

 

Der Plan "multiples Haus" ist keineswegs "Daseinsvorsorge". Es ist die Aufbürdung einer finanziellen Last auf die Demener Bürger in Gegenwart und Zukunft.

Möge die WG von den Millionen und Pyramiden träumen. Es ist unser Job und Anspruch uns mit der Realität der Haushaltssicherung und den unpopulären Mühen des Alltags zu befassen, wenn es auch manchmal nicht so angenehm daher kommt.

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