Sammlung über Flurordnungsverfahren in Demen

Flurordnung 

Ergebnis der Vorstandswahl der Eigentümerversammlung zur 

Insgesamt sind 109 Eigentümer zur Abstimmung erschienen.

5 Vorstandsmitglier (Platz 1-5) und deren

5 Stellvertreter  (Platz 6-10) werden bei der Flurordnung aktiv.

Dieses Gremium ist die rechtliche Vertretung der Eigentümer und sie haften für die Flurordnung.

Als Vorsitzende ist Frau Mauk, Vertreterin des Gutes Wamkow gewählt worden. 

 

Flurornungs-verfahren erweitert

 

Nach der Bearbeitung verschiedener Widersprüche gegen das im April gestartete Flurornungsverfahren, ist im Ergebnis das Verfahren erweitert worden. Es wurde unter anderem beanstandet, daß mit der bisherigen Flächenauswahl die Ziele der Flächenordnung nicht erreicht werden können.

 

Es kommen ca. 50 Grundeigentümer im Flurordnungsverfahren hinzu. Deshalb findet am 27.09. 19Uhr erneut ein Aufklärungstermin statt, an dem natürlich alle im Verfahrensgebiet beteiligten Grundeigentümer teilnehmen können. In welchem Tempo die weitere Bearbeitung erfolgt bleibt abzuwarten.

Beispiel eines Widerspruchs zur Flurordnung Demen
Widerspruch Flurordnung.docx
Microsoft Word-Dokument [16.0 KB]

Veröffentlichung  19.05.2016 Widerspruchsfrist 1 Monat

zu richten an:

Stalu

Bleicher Ufer 13 

19053 Schwerin

Anordnungsbeschluss Flurordnung Demen vom 27.04.16
Anordnungsbeschluss_FlurNeuOrdnVerf_Barn[...]
PDF-Dokument [3.5 MB]

Informationsaustausch zum Flurneuordnungs-verfahren

 

Bei der am 10.05.2016 im EVITA Forum auf Einladung des AK Zukunft Demen stattgefundenen  Informationsveranstaltung zum geplanten Flurneuordnungsverfahren der Gemeinde Demen informierten sich mehr als 60 Teilnehmer zum Stand des Verfahrens.

Detaillierte Informationen vermittelte Olaf Kirsch, der sich im Stalu mehrfach zum Stand des Verfahrens und zeitlichen Ablauf für das Jahr 2016 kundig gemacht hat.

 

Folgende Fakten gibt es:

  • Der Anordnungsbeschluss des Verfahrens wurde am 27.04. erteilt.
  • Am 19.05. soll die Veröffentlichung im Amtsanzeiger erfolgen. In dieser Phase sind für die Auslegungszeit (4 Wochen) Einsprüche von Grundstückseigentümern zulässig. Diese Einsprüche werden durch die durchführende Behörde ausgewertet. Die Chance, dass Widersprüche das Verfahren verhindern werden, ist überschaubar. Wer jedoch nicht am Verfahren teilnehmen will, sollte durchaus seinen begründeten Einspruch einreichen.
  • Wenn das Verfahren dann eröffnet wird, ist der für September geplante nächste Schritt, die Wahl eines Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft, der das Flurordnungsverfahren im Interesse der Eigentümer begleitet. Zur Wahl hat jeder Eigentümer, auch Eigentümergemeinschaften, eine Stimme.
  • Für das Jahr 2017 werden dem Verfahren Kobande und Barnin zugeschlagen.

 

Allgemein wurde Kritik geübt :

  • in die bisherige Einbindung der Bürger in das Verfahren, daß die Bürgermeisterin bereits im Februar 2015 ohne Autorisierung durch Gemeindegremien für die Gemeinde beantragt hat.
  • dass die Begründung des Verfahrens nicht die Realität wiederspiegelt und damit das Verfahren nicht plausibel ist,
  • dass die Perspektive für Demen ein solches Verfahren nicht ausreichend begründet,
  • dass die erwarteten Fördermöglichkeiten den Realitätssinn vermissen lassen,
  • an einem Versprechen der Kostenübernahme, dass nach Stand der aktuellen Praxis der Mitbeteiligung der Eigentümer und der Gemeindekasse als aus der Luft gegriffen bezeichnet werden kann.

 

Von der Gemeindevertretung war der 2. Stellvertretende Bürgermeister Herr Fuhlendorf und der Bauausschussvorsitzende / weiterer Antragsteller für das Verfahren, Herr Kärgel anwesend.

Die Bürgermeisterin selbst war, wie erwartet, nicht anwesend.

 

An den AK-Zukunft wurde die Bitte herangetragen, eine weitere Informationsveranstaltung zu diesem Thema für alle Bürger zu organisieren.

Wir bleiben jedenfalls an der Sache dran und werden Sie weiter fachlich kompetent informieren, auch auf dieser Seite.

 

 

Info Versammlung Flurbereini-gungsverfahren 14.04.16

Siehe Flurbereinigungsgesetz Link

 

 

 

Fragen aus dem Publikum waren unter anderem

 

1. Wer hat das Verfahren beantragt?

2. Warum wurden die Bürger dazu nicht gefragt?

3. Was kostet das den Bürger?

 

zu 1. Herr Kärgel hat als Landwirt den Antrag gestellt, die Bürgermeisterin Frau Sprenger hat sich im Namen der Gemeinde dem Antrag angeschlossen.

Bürger forderten, wer sowas beantragt soll es auch bezahlen.

Interessant dabei ist, dass es keine Debatte oder einen Beschluss innerhalb der GV gegeben hat.

 

zu 2. Bürger beklagten sich vehement, dass es im Vorfeld keine Bürgerversammlung dazu gegeben hat und kein Bürger

sich dazu äußern oder abstimmen konnte, ob er dafür ist oder nicht.

Frau Sprenger erklärte, dass selbstverständlich alle Bürger dafür sein müssen, sonst geht es nicht. Das würde heißen das Verfahren ist noch zu stoppen?

 

zu 3. Jeder Bürger hat 10%der Vermessungskosten zu tragen.

Auch wenn Herr Sprenger, von wem auch immer dazu legitimiert, zusicherte, dass die Gemeinde den Eigenanteil aller Bürger übernimmt, muss wohl jeder Grundstückseigentümer davon ausgehen, dass er den entsprechenden Betrag aus eigener Tasche bezahlen muss!

Egal, wie lange die letzte Vermessung her ist.

 

Begeisterung auf der Veranstaltung sieht jedenfalls anders aus,

Die meisten Bürger würden wohl gern auf die Flurbereinigung in dieser Art und Weise verzichten. Der AK Zukunft hat dafür eindeutig Verständnis und wird sich der Sache annehmen am

 

10. Mai 19 Uhr bei einer

öffentlichen Versammlung im

EVITA Forum.